Unser Heimtierpark

Unser Heimtierpark

Neben unserer Sammlung erwartet Sie auch ein Heimtierpark mit seltenen Haustierrassen, wie zum Beispiel dem Brahma- oder Sulmtalerhuhn, der Wiener Hochflugtaube, der Moschus-Ente, der Tauernscheckenziege, Tennessee Walker Pferde u.v.m

Unsere kleinsten Besucher erwartet ein umfangreiches Kennenlernen und Verstehen der Aufzucht von Jungtieren in natürlicher Umgebung. Mit etwas Glück können unsere frisch geschlüpften Küken hautnah erlebt und beobachtet werden. Wer möchte, kann unsere kleinen Entchen direkt mit der Hand mit unserem zur Verfügung gestellten Bio-Futter füttern.

Ein kleiner Auszug unserer Heimtier-Rassen

Tauernschecken-Ziege

Tauernscheckenziege

Gebirgsziegenrasse, seltene Rasse

Gewicht: 50-70 kg (w), 60-80 kg (m)

Hornstatus: gehörnt

Brunstzyklus: saisonal

Eignung für: extensive Haltung

Geschichte

Die Tauernscheckenziege ist eine eigenständige, autochthone, vitale, langlebige und trittsichere Gebirgsziegenrasse. Sie wurde ursprünglich in den Tälern und Almen der Hohen Tauern rund um den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs, gehalten.

ARAUCANA

Herkunft:     Bei den Mapuche in Chile entdeckt.

Jahr :  19. Jahrhundert, ca. 1890

Gewicht:

  • Hahn: 2,0 bis 2,5 kg
  • Henne: 1,6 bis 2,0 kg

Legeleistung: 180 Eier pro Jahr

Eierschalenfarbe: Türkis (grünlich-blau bis bläulichgrün )

Die Geschichte der Araucana :

Araucana – eine Hühnerrasse aus Südamerika

Araucana-Hühner stammen aus Südamerika, aus dem Andengebiet Chiles und Argentiniens. Entdeckt wurden sie bei den gleichnamigen Indianern Araucanas “wie sie von den spanischen Konquistadoren genannt wurden”, die dem Inka-Reich trotzten und als letztes Indianervolk auch dem weißen Mann.

Die Araucana-Hühner lebten bei den Araucana-Indianern halbwild ohne gezielte Zucht. Durch die Mitnahme europäischer Rassen auf dem Seeweg wurden die Araucanas schon frühzeitig mit anderen Hühnerrassen auf dem neu entdeckten Kontinent vermischt. Heute ist nicht mehr zurückzuverfolgen, wie die Ursprungsrasse genau aussah.

Maran

MARANS

Gewicht Hahn: 4kg

Gewicht Henne: 3kg

Bruteigewicht: mind. 65g

  1. Jahr: 170 Eier
  2. Jahr: 170 Eier

Die Geschichte der Marans:

Maranhühner stammen aus Frankreich, wo sie um die Stadt Maran schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals in Erscheinung traten.

Das besondere Kennzeichen dieser Hühnerrasse ist die außergewöhnliche Färbung der Eier. Kaum eine Hühnerrasse bringt so viel Farbe ins Nest, wie die Maran- Hühner, denn die Schale der Eier ist von dunkelbrauner Farbe, manchmal zusätzlich von dunklen Flecken durchzogen und erinnert dabei an Schokoladeneier.  In Deutschland sind die Maran Hühner erst seit 1979 als Hühnerrasse anerkannt.

Zwerg-Sundheimer

Zwerg-Sundheimer

Herkunft: Deutschland

Gesamteindruck: mittelschweres, nicht zu hoch gestelltes Zwerghuhn mit feinem Knochenbau, voller Rumpf- und etwas Fußbefiederung

Farben: weiß-schwarz-columbia

Gewicht:    Hahn bis 1200 gr. / Henne bis 1000 gr.

Legeleistung im Jahr: 160

Eierschalenfarbe:        bräunlich, auch punktiert

Eiergewicht:       45 g

Die Geschichte der Zwerg-Sundheimer:

Die Zwerg-Sundheimer-Hühner wurden bereits um 1920 einmal in Deutschland gezüchtet.  Allerdings gingen sie fast vollständig in den Wirren des Krieges verloren. Fritz Walter aus Sundheim bei Kehl hatte einen kleinen Stamm gerettet. Damit züchtete er weiter. Es gelang ihm aber nicht, die Anerkennung für diese Rasse zu erhalten. Nach seinem Tod im Jahre 1961 verschwand die Rasse erneut. Bis Willi Wolff aus Mülheim an der Ruhr, J. Bilina und G. Copi sich diesen Tieren um 1977 erneut widmete. 1984 wurde die Rasse dann endgültig anerkannt.

Brahma

Brahma Hühner

Herkunft       Riesenhuhn asiatisch-amerikanischen Ursprungs.

Jahr               Um 1850 eingeführt.

Gewicht

  • Hahn 3,5 bis 5,0 kg
  • Henne 3,0 bis 4,5 kg

Legeleistung            140 Eier

Eierschalenfarbe    Gelbbraun, besser gelbrot

Eiergewicht 53 Gramm

Die Brahmas sind eine alte Hühnerrasse. Brahmas entstanden in Nordamerika, wahrscheinlich aus Kreuzungen von Cochin-, Malaien- und Chittagong-Hühnern und können somit den Hühnern asiatischen Ursprungs zugeordnet werden.

Besonderheiten

Die Brahmas legen normalgroße Eier. Diese erscheinen im Verhältnis zur Körpergröße jedoch relativ klein.

Eine weitere Besonderheit sind die Federn an den Läufen, die vorwiegend an den Außenseiten der Läufe zur Seite wachsen. Die Brahmas haben einen kleinen Kamm, ihre Kopfform ähnelt der eines Adlers.

Diese Hühnerrasse zeichnet sich durch einen sehr ruhigen Charakter aus, sie sind eher zurückhaltend und werden leicht zutraulich. Die Hennen haben einen ausgeprägten Bruttrieb. Die Küken sollten im Frühjahr schlüpfen, da sie langsam wachsen und ebenso langsam befiedern.

Brahmas sind bei allzu starker Aufregung ziemlich empfindlich und bekommen bei zu großer Aufregung nur allzu leicht einen Herzschlag.

Sulmtaler Hühner

Herkunft       österreichische Rasse

Farbschlag   weizenfarbig und ganz selten der weiße Farbschlag

nahe Verwandtschaft       Altsteirer

Gewicht

  • Hahn 3,0 bis 3,5 kg
  • Henne 2,5 bis 3,5 kg

Legeleistung im Jahr         150–160 Eier

Eierschalenfarbe    cremefarbig

Eiergewicht 55 g

Geschichte

Nachdem 1957 die Zuchtanstalt in Dornegg wegen der zunehmenden industriellen Hühnerproduktion geschlossen wurde, ging der Bestand an Sulmtalern stark zurück, bis sich um 1990 einige Züchter wieder auf die Qualitäten dieser Naturrasse besannen.

Die Rasse ist in der Roten Liste der gefährdeten Haustierrasse in Österreich enthalten.

Sulmtaler sind wetterharte Zweinutzungshühner mit zartem, weißen Fleisch. Sie sind sehr frohwüchsig, ausgezeichnete Futterverwerter und daher leicht mästbar. Die Legeleistung im ersten Jahr liegt bei ca. 180 rahmfarbigen bis hellbraunen Eiern mit einem Bruteier-Mindestgewicht von 55 g. Der Bruttrieb ist eher gering. Die Tiere haben einen ruhigen Charakter und lassen sich leicht zähmen. Trotz ihres hohen Gewichts können Sulmtaler recht gut fliegen. Die Küken sind frohwüchsig, die Aufzucht ist problemlos.

Altsteirer Huhn

Altsteirer Hühner

Herkunft:     Alte Kulturrasse aus der Steiermark

Jahr:   1889 Reinzucht

Farbe:            Wildbraun; Weiß

Gewicht:

  • Hahn 2,5 bis 3,0 kg
  • Henne 2,0 bis 2,25 kg

Legeleistung im Jahr:       180 Eier

Eierschalenfarbe: Weiß bzw. Elfenbein

Eiergewicht:            55 g

Zuchtstandards:     BDRG

Geschichte

Die Altsteirer-Hühner sind eine Haushuhnrasse, die seit langer Zeit in der Steiermark gezüchtet wird. Die Rasse versorgt den Halter gleichermaßen mit Eiern wie mit Fleisch. Der Schlachtkörper wiegt zwischen 1,8 und 2,5 kg.

Die Altsteirer Hühner stehen auf der Liste der bedrohten Haushuhnrassen, in der verbreitetsten Färbung ist die Henne wildbraun. Der Hahn hat ein grünlich schillerndes Körpergefieder, am Nacken finden sich rotbraune Federn. Es gibt außerdem einen weißen Farbenschlag von den Altsteirern, der als akut vom Aussterben bedroht gilt.

Kennzeichen:

Das Altsteirer Huhn gehört zu dem Typ des mitteleuropäischen Landhuhnes. Es ist ausgesprochen wetterfest und widerstandsfähig. Mit viel Beweglichkeit und Emsigkeit geht es auf Futtersuche, wozu freier Auslauf natürlich nicht fehlen darf. Dabei ist das Huhn sehr anspruchslos und genügsam. Altsteirer Hühner besitzen eine außergewöhnliche Flugkraft, weshalb der Auslauf mit Bedacht gewählt werden sollte.

Wiener Hochflug-Tauben

Wiener Hochflugtauben

Wiener Hochflugtauben sind seit mehr als 500 Jahren in Wien beheimatet, sie wurden von den damaligen Wiener Taubenliebhabern zu einer Rasse erzüchtet, welche für den Hochflugtaubensport besonders geeignet ist.

Wiener Hochflugtauben gibt es in 28 Farbenschlägen, einige der bekanntesten sind die Weissgestorchten, Dunkelgestorchten, die Gekranzelten, Gelb, Rot, Gestrichten, die Farbgestorchten usw. also eine sehr bunte Farbpalette steht den Liebhabern der Wiener Hochflugtauben zu Verfügung.

Löwenkopf-Kaninchen

Löwenkopf-Kaninchen

Die Tiere haben ähnliche körperliche Merkmale wie ein Farbenzwerg, unterschiedlich ist lediglich die Länge des Fells. Da diese Form des Kaninchens noch jung ist, sind die Zuchtergebnisse selbst innerhalb eines Wurfes nicht ganz gleichmäßig. Ein eindeutiges Merkmal ist die lange Mähne am und um den Kopf, sonst haben sie aber eher kurzes Fell. Weitere Merkmale sind kurze Stehohren und ein gedrungener Kopf.

Blauer Pfau

Blauer Pfau

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Asiatische Pfauen (Pavo)
Art: Blauer Pfau
Der Blaue Pfau (Pavo cristatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Er gehört zur Ordnung der Hühnervögel und ist neben dem Fasan und dem Haushuhn einer der bekanntesten Vertreter dieser Vogelgruppe.
Aufgrund ihres auffälligen Aussehens gelten vor allem die Männchen als die ältesten Ziervögel der Menschen. Bereits in den Sagen der griechischen Antike wurden sie erwähnt. Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimateten Tiere heute weltweit als Haustiere gehalten.

Fortpflanzung:

Unmittelbar nach der Paarung gehen die Hennen ihrem Brutgeschäft nach und suchen einen geeigneten Platz, um ihre Eier abzulegen. Sie bauen ihr Nest am Waldrand in dichtem Unterholz. Ein Gelege besteht gewöhnlich aus 4-6, maximal 8 Eiern. Die Eier des Pfaus sind hell weiß bis zartgelblich. Die Hennen bebrüten die Eier für eine Dauer von ca. 28-30 Tagen. Das Gelege wird nur zur Nahrungsaufnahme und zum Trinken verlassen. Die geschlüpften Küken wachsen langsam und halten sich vorzugsweise unter dem Schwanz der Mutter auf. Nach einem Monat bekommen die Küken ihre Krone. Als Jungvögel sind die männlichen Pfauen ähnlich wie die Pfauenweibchen gefärbt. Im Alter von drei Jahren bekommen die Männchen ihr leuchtendes Federkleid und die prächtige Schleppe, deren volle Länge erst im Alter von sechs Jahren erreicht wird. Nach 2-3 Jahren erreichen sie ihre Geschlechtsreife.

Wachtel

Haus-Wachtel

Kurzer Steckbrief zu Wachteln:

  • hühnerartige Vögel
  • werden bei guter Pflege bis zu 6 Jahre alt
  • erreichen eine Gesamtgröße von 15 bis 20cm
  • wiegen je nach Art zwischen 110 und 400g
  • Federn haben unterschiedliche Farben, je nach Art auch mit Gold gesprenkelt

Pflegeleicht, legefreudig und immer gut gelaunt – Wachteln werden auch in unseren Breiten immer beliebter.

Das gesellige Geflügel, das bei geringerer Größe Ähnlichkeiten mit einem Huhn aufweist, kann problemlos im Garten gehalten werden, sofern spezielle Vorrichtungen vorhanden sind. Für die Aufzucht benötigt der Hobbygärtner bereits gewisse Vorerfahrung, während die Haltung von erwachsenen Tieren auch jedem Anfänger gelingt.

Wer den Wachteln ideale Lebensbedingungen bietet und die Vögel optimal versorgt, kann sich dann nicht nur über frische Frühstückseier, sondern auch über gesellige Haustiere im eigenen Garten freuen.

Beschreibung/Text: Wikipedia